Das Gericht im Überblick
Ein Schmorbraten wird durch langsame feuchte Hitze zart, nicht durch besonders kurzes Anbraten. Tomaten, Knoblauch und Rosmarin geben dieser Fassung einen italienisch inspirierten Geschmack. Eine regionale Originalität wird damit nicht behauptet.
Diese Rezeptfassung wurde anhand des bereitgestellten Bildes vorgeschlagen. Zutaten, Mengen und Zeiten gehören zu dieser Ausarbeitung; sie sind keine verifizierte Abschrift eines Originalrezepts. Eine eigene Erprobung wird nicht behauptet.
Zutaten bewusst auswählen
Rinderschulter eignet sich besser als ein sehr mageres Kurzbratstück. Gemüse grob schneiden, damit es die lange Garzeit übersteht. Brühe zunächst zurückhaltend salzen, denn die Sauce konzentriert sich während des Schmorens.
Technik, Fehler und Lösungen
Nach dem kräftigen Anbraten den Bratensatz mit Flüssigkeit lösen. Der Bräter bleibt überwiegend geschlossen; trocken fallende Stellen mit heißem Wasser ergänzen. Garzeit nach Zartheit beurteilen, da Fleischstücke trotz gleichem Gewicht unterschiedlich beschaffen sein können.
Servieren, aufbewahren und variieren
Quer zur Faser schneiden und mit Sauce und separat zubereiteter Polenta oder Kartoffeln servieren. Gekühlt zwei Tage aufbewahren und Scheiben in der Sauce vollständig erwärmen. Ohne Tomaten entsteht ein anderer Saucencharakter, der eine neue Würzung braucht.

Italienisch inspirierter Rinderschmorbraten
Zutaten
Methode
- Fleisch trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Gemüse grob würfeln.
- Fleisch im Öl rundum etwa 10 Minuten anbraten und herausnehmen.
- Gemüse im Bräter anrösten, Tomatenmark kurz mitrösten. Tomaten, Brühe, Rosmarin und Lorbeer zugeben.
- Fleisch einlegen und zugedeckt bei 160 °C Ober-/Unterhitze etwa 2-2,5 Stunden schmoren, bis es sich leicht einstechen lässt. Flüssigkeit gelegentlich prüfen.
- 15 Minuten ruhen lassen, Lorbeer entfernen und Fleisch quer zur Faser schneiden. Sauce abschmecken.


