Das Gericht und seine Besonderheiten
Dieser Käsekuchen besitzt einen Mürbeteigboden und unterscheidet sich dadurch vom früheren bodenlosen Quarkkuchen. Die historische Bezeichnung im Foto wird nicht als überprüfte Herkunft der Rezeptur übernommen. Entscheidend sind der Boden und die klar beschriebene Quarkfüllung.
Dieses Rezept ist eine vorgeschlagene Ausarbeitung des bereitgestellten Fotos. Zutaten, Mengen und Zeiten sind nicht als verifizierte Abschrift des Originalrezepts zu verstehen. Eine eigene praktische Erprobung wird nicht behauptet.
Zutaten passend auswählen
Kalte Butter gehört in den Mürbeteig, während die Füllung ohne starkes Aufschlagen auskommt. Quark mit sichtbarem überschüssigem Wasser zuvor kurz abtropfen lassen. Stärke ist gewogen und wird nicht durch ein beliebig großes Puddingpäckchen ersetzt.
Technik und typische Fehler
Die Füllung nur homogen rühren. Viel Luft kann starkes Aufgehen und anschließendes Einfallen fördern. Bei früher Bräunung locker abdecken und die Mitte bei moderater Temperatur fertig garen, statt den Kuchen früh allein nach der Farbe herauszunehmen.
Servieren, variieren und aufbewahren
Vollständig kalt mit sauberer Klinge schneiden. Drei Tage im Kühlschrank abgedeckt aufbewahren. Die Zitronenschale kann durch Vanillebetonung ersetzt werden; zusätzliche Saftmengen erfordern eine neue Prüfung der Füllkonsistenz.

Quarkkäsekuchen mit Mürbeteigboden
Zutaten
Methode
- Mehl und Butter verreiben, 80 g Zucker und ein Ei einarbeiten. 30 Minuten kühlen.
- Eine 24-cm-Form mit Teig als Boden und etwa 3 cm hohem Rand auslegen.
- Quark, Füllungszucker, Eier, Sahne, Stärke, Vanille und Abrieb nur glatt rühren.
- Einfüllen und bei 165 °C Ober-/Unterhitze etwa 60 Minuten backen, bis der Rand fest und die Mitte nur noch leicht beweglich ist.
- Im ausgeschalteten geöffneten Ofen 20 Minuten abkühlen, dann vollständig auskühlen und vor dem Schneiden kühlen.